iPad Kurztest

1. Mai 2010 von Jan · Kommentieren
Kategorie: Allgemein, Hamburg, Mobile, Online 

Am vergangenen Donnerstag hatte ich die Gelegenheit Apples iPad 10 Minuten zu testen. Danke an dieser Stelle an Jan Maas, der das Gerät zur Hamburger Mediarunde mitgebracht hatte.

Mir vielen direkt einige Änderungen gegenüber dem iPhone auf. So nutzen die Grundanwendungen wie E-Mail, Kalender und Kontakte den größeren Bildschirm viel besser aus und machen die angezeigten Informationen sehr viel übersichtlicher. So muss man sich doch an die neuen Anzeigen gewöhnen. Das wird auch der wesentliche Vorteil für alle anderen Apps sein.

Der Bildschirm und die Bedienung sind wirklich gut gelungen und auch die für iPhone Nutzer neuen Elemente sind intuitiv bedienbar. Da hat Apple die Hausaufgaben gemacht. Geschwindigkeit ist auch absolut in Ordnung. Hier wird das OS4 dem Gerät später durch das fast Multitasking mehr abverlangen.

iBooks

iBooks ist neu und da musste ich natürlich sofort mal reinklicken. Es zeigt die Bücher, wie von vielen Screenshoots her bekannt, in einem Bücherregel an. Der Text der Bücher ist gut lesbar und das umblättern der Seiten ist eine nette Spielerei. Interessant ist aber die Frage, was passiert, wenn man wirklich mal mehrere Stunden ein Buch lesen will. Wie anstrengend ist das für die Augen gegenüber dem Kindle. Jan wird uns die Ergebnisse seines Selbstversuches sicher nicht vorenthalten.

Geräte Empfehlung

Unbedingt ein iPad mit UMTS und mindestens 32GB Speicher nehmen. Das Kleine ist nett, aber wenn man unterwegs nicht online gehen kann, macht das Gerät eigentlich keinen Sinn.

Fazit

Das iPad ist ein großes iPhone ohne Telefonmodul, mit einer sehr leichten und angenehmen Bedienung und sehr gutem Bildschirm. iBooks erweitert es aber um eine wesentliche Funktion, die man auf dem viel zu kleinen iPhone Bildschirm so nicht nutzen können wird.

Es fällt mir schwer den genauen Einsatzzweck zu definieren. Morgens in der Bahn kann ich auch das iPhone nehmen und meine Feeds lesen. Auf dem Sofa surfe ich auch ganz gut nur mit Notebook. Ja und Bücher? Bücher müssen sich in dieser Form erstmal durchsetzten, wie einst die MP3 Datei. Da haben auch alle gesagt ich bleib bei meinen CDs.

Ich bin aber mal gespannt, wie sich der Tablet Markt entwickelt. Ich glaube die Verlage sind ganz aufgeregt. Doch eines ist klar: Es ist einfach einfach! In der Bedienung, dem Laden von Apps, Musik, Bildern und Videos. Das kann jeder ohne Technikfreak zu sein. Das ganze in der Apple kontrollierten Umgebung. Das macht denke ich den Unterschied aus. Egal was andere Pads können werden.

(Anm.: Die Bilder hab ich mit dem iPhone in einem recht dunklen Raum geschossen. Darum die schlechte Qualität)


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