Karrierefalle Twitter?
Passiv twittere ich schon seit ungefähr 8-9 Monaten. Seit letzten Oktober dann auch aktiv. Was getwittert wird findet sich über Suchmaschinen wie zum Beipiel Google wieder. Nichts wird vergessen oder kann gelöscht werden. Mein erster Twitter Artikel fragt am Ende, ob eine Gefahr für den Twitterer besteht. Klaus Eck hat in seinem Beitrag „In die Karrierefalle Twitter tappen?” auf PR Blogger dazu einen wunderschönen Artikel verfasst, der genau diese Fragestellung aufnimmt:
Dummerweise ist Twitter in Kombination mit Google absolut nachtragend. Das Gezwitscher ist längst eine nachhaltige Kommunikationsform geworden, die sich direkt in den Suchtreffern auf Google niederschlägt und manchmal zu einzelnen Keywords vordere Plätze einnimmt. Deshalb sollte jeder, der seinen Humand Brand – seine Personenmarke – pflegen möchte, sehr vorsichtig mit Twitter-Äußerungen sein. Emotionale Tweets verteilen sich schnell per Syndizierung oder Retweet in der Twittersphere.
Dieser Auszug aus dem Artikel beschreibt für mich den Kern des Problems und stützt meine immer noch vorhaltende Zurückhaltung bei Twitter. Zudem ist mir immer wieder aufgefallen, dass viele Twitter Nutzer nahezu ihren ganzen Tagesablauf veröffentlichen. Diese Form der Nutzung birgt auch eine echte Gefahr, wenn jeder mitliest wo man sich derzeit aufhält und die Wohnung oder das Haus leer steht.
Natürlich kann man Twitter auch geschickt nutzen. Doch so einfach dieser Vorsatz sich auch anhört, so leicht ist er denn nicht umzusetzen.
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Dass ich im Urlaub bin, heißt ja noch nicht, dass niemand im Haus ist. Dazu bedarf es einiger Informationen mehr, die man auch ohne Twitter bekommen kann.
Meine Großeltern haben früher immer per Zeitschaltuhr abends Licht in der Wohnung gemacht, wenn sie nciht da waren, damit potentielle Einbrecher das nicht bemerken.
Aber andersherum: Dass ich paranoid bin heißt nicht, dass sie nicht wirklich hinter mir her sind.
Geschlossene Systeme sind mir da lieber. Klar ist das mit dem Urlaub übertrieben, doch wer will, der kann vieles über Menschen in Erfahrung bringen. Nachhaltig und auf Jahre zurück. Meine Mülltonne zB. ist jede Woche wieder leer und die sehen nur recht wenige Leute, geschweige denn, dass sie darin rumschnüffeln.