Kaspersky Internet Security Beta 2010
Kaspersky hat mich zum Beta Test der neuen Kaspersky Internet Security 2010 eingeladen. Vergangene Woche kam das Paket dann bei mir an. Allerdings ohne Software. Die läd man sich vom FTP Server in der jeweils aktuellsten Version (derzeit 449 bzw. 459). Im Paket ist ein T-Shirt, ein Buch und ein Begleitschreiben mit Links und Hinweisen zur Beta. (Tobias hat dazu ein Foto gemacht, darum spare ich mir das hier). Im ersten Teil gehe ich auf die Installation selbst ein.
Laut Begleitschreiben wird Windows 7 derzeit noch nicht unterstützt. Das hat mich aber nicht davon abgehalten KIS 2010 Beta auf W7 RC zu installieren. Ergebnis: Weder bei der Installation noch im Betrieb gab es Probleme oder Fehler. Trotzdem kann es aber sein, dass die Schutzfunktionen nicht 100% sind, was aber mangels Virendatenbank nicht prüfbar ist. Die bekannten Testviren sind jedenfalls erkannt worden.
Installation
Ich entscheide mich für die Benutzerdefinierte Installation und passe direkt den Installationspfand an. Kann ja sein, dass es dadurch später
Probleme gibt. Danach kommt ein Menü, indem man jede Funktion von der Installation ausschließen kann. Das finde ich gut, denn der Bannerfilter ist zum Beispiel nach meinem ersten Eindruck schlechter, als das Firefox Plugin Addblock Plus. Trotzdem installiere ich natürlich alles.
Die Frage, ob ich die Windows Firewall abschalten möchte, bestätige ich mit ja. Danach startet die Installation und sofort meldet sich die Benutzerkontensteuerung von Windows 7. An dieser Stelle wünsche ich mir einen Hinweis auf dieses Ereignis im Installationsprozess. Zumal danach gleich eine Sicherheitswarnung ausgegeben wird, dass Windows feststellen musste die Firewall sei aus. Das muss man noch besser abstimmen bzw. erklären. Viele Anwender sind verunsichert, wenn solche Meldungen in der Installation einer Sicherheitssoftware auftauchen.
Dann muss man die Software aktiv schalten und entscheiden, ob man KIS 2010 das Vertrauen schenkt, Sicherheitsprobleme zu lösen oder ob man bei jedem Problem selbst wählen möchte was zu tun ist. Ich überlasse es Kaspersky
!
Wie Updates durchgeführt werden sollen, wird als nächstes gefragt: Automatisch, zeitgesteuert oder manuell. Nicht nur Kaspersky empfiehlt automatisch – ich auch! Die beiden anderen Punkte kann ich mir persönlich in keiner Umgebung vorstellen.
Dann kommt eine Abfrage, die ich sehr gut finde: Der Kennwortschutz. Hier trägt der Admin ein Kennwort ein, mit dem der Zugang zu allen Einstellungen in der Software gesperrt ist. Damit können andere Nutzer eines PCs nichts an den Sicherheitseinstellungen des Admins ändern.
Dann folgt auch schon der nach der Installation nötige Systemscan und die Security Suite ist installiert.
Erster Eindruck
Kaspersky Internet Security 2010 Beta macht einen aufgeräumten und recht durchdachten Eindruck (Die Bedienung ist besser geworden). Vor allem macht es aber einen sehr fertigen Eindruck – was Fehler und Probleme betrifft. Muss es allerdings auch, denn bereits in 4 Wochen soll das Programm für knapp 40 Euro in den Läden stehen. Ich persönlich frage mich deshalb auch, ob der Betatest so spät überhaupt noch Sinn macht.
Kaspersky muss sich jedenfalls an den derzeit besten Scannern aus dem Hause Symantec und G-Data messen lassen und versuchen, mit der neuen Version Anschluss zu finden. Es nützt nichts, viele Funktionen einzubauen und den schnellsten Scanner zu haben, wenn die Schutzleistung dem Standard hinterherläuft (Heuristik, Rootkits, Web-Exploits).
Teil 2 des Tests
Im nächsten Teil des Testberichtes (kommt in den nächsten Tagen) stelle ich die neuen Funktionen vor. Dabei interessiert mich vor allem die Möglichkeit eine Boot CD zu erstellen, diese Funktion wurde deutlich verbessert.












