Klimakonferenz Kopenhagen ist gescheitert
Reiche Staaten bringen bis 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar auf, um ärmeren Staaten bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels wie etwa Dürren und Überschwemmungen zu helfen. Dies ist abhängig von einer umfassenderen Vereinbarung, zu der auch eine Überwachung der chinesischen Emissionen zählt. (Link AP)
Unsere Kanzlerin hat den “Aufstand” der kleinen genauso verpasst wie Obama, die schon längst abgereist waren, als Ian Fry aus Tuvalu (Spiegel Link) sich zu Wort meldete:
“Es sieht so aus, als würden uns 30 Silberlinge angeboten, um unser Volk und unsere Zukunft zu verraten”, sagt Fry. “Doch unsere Zukunft steht nicht zum Verkauf.” Er bedaure, aber Tuvalu könne den Kompromissentwurf nicht akzeptieren. Beifall brandet auf. (Zitat
Ein paar Vereinbarungen sind getroffen worden. Doch diese reichen niemals um das Klima wieder in den Griff zu bekommen. Und man gewinnt den Eindruck, das es auch gar nicht beabsichtigt ist! Solange wirtschaftliche Interessen wichtiger sind als Klima- und Umweltschutz, wird auch auf künftigen Klimakonferenzen der Kampf gegen den Treibhauseffekt nicht effektiv aufgenommen.
Aber vielleicht werden die Obamas und Wens (chinesischen Premier) erst wach, wenn es vor der eigenen Tür anfängt richtig weh zu tun. Darum kann ich auch den Überschwemmungen in China oder den Stürmen in den USA, kein allzu großes Mitleid entgegenbringen.
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