Lohnt sich Vista?
Microsoft bezeichnet Windows Vista als Erfolg. Aber auch wenn bald die 200 Millionen Marke Vista Installationen erreicht wird, es bleibt ein umstrittenes Betriebssystem. Besonders Firmen halten sich mit Vista Installationen zurück. Der Privatanwender kann sich kaum gegen Vista wehren, wenn er einen neuen PC oder ein Notebook kauft. Es sei denn der Hersteller verkauft Vista mit Downgrade auf XP. Angeblich hat Microsoft diese Möglichkeit grade erst bis zum 31. Juli 2009 verlängert.
Microsoft selbst stellt als Vista Vorteile für Unternehmen in einem Whitepaper heraus:
- Verbesserte Sicherheit und Einhaltung von Bestimmungen
- Optimieren der Desktopinfrastruktur
- Suchen und verwenden von Informationen
- Optimierter Zugriff für mobile Mitarbeiter
Aber was dort nicht zu lesen ist, sind die erhöhten Hardwareanforderungen und der Schulungsaufwand, der zusätzlich zu den Lizenzkosten anfällt. Wirklich überzeugend wirken die Vorteile aus dem Whitepaper zudem auch nicht. Darum wird jeder IT- Verantwortliche sich genau überlegen, welchen Mehrwert er durch den Vista Einsatz erzielen kann. Denn alle im Office-Betrieb nötigen Anwendungen verrichten Ihren Dienst unter Windows XP genauso – wenn nicht sogar besser.
Der Vista Nachfolger „Windows 7″ ist angekündigt für Anfang 2010. Auch da muss sich jedes Unternehmen klar die Frage stellen, ob es wirtschaftlich ist, jetzt noch in Vista zu investieren. Selbst wenn sich Windows 7 verzögert und zusätzlich noch Zeit vergeht bis alle Fehler durch das erste Servicepack behoben werden, kann man mit XP noch auskommen. Dafür sollten PC Systeme noch bis 31. Juli 2009 erneuert werden, um die mögliche OEM Version zu erhalten (siehe Oben).
Das Office 2007 gehört nebenbei auch zu den weniger beliebten Anwendungen in den Büros der Unternehmen. Und auch hier werkelt Microsoft schon am Nachfolger „Office 14″.
Aus meiner Sicht, spricht nichts gegen das Überspringen von Vista. Zumindest im Unternehmen.








