Quad-Core i7-860 Testbericht
Meinen alten PC hab ich jetzt vor knapp 2 Wochen ausgemustert – bzw. CPU, Board und Ram. Jetzt steht unter meinem Schreibtisch ein brandneuer Intel Pentium Quad-Core i7-860 auf einem LGA 1156 Mainboard von Asus und aktuell noch 4GB Ram. Das werden bald 8 GB sein. Das Packdatum in Malaysia des Prozessors 05.08.2009. Im folgenden Bericht mein erster Eindruck und ein paar schöne Screenshots.
Windows XP
Zuerst hab ich meine beiden Testsysteme XP und Windows 7 mit der neuen Hardware hochgefahren. Was aber viel Gefummel mit den Treibern war. Darum hab ich Windows neu aufgespielt. Nach der Installation war unter XP die Netzwerkschnittstelle und die Soundkarte des Mainboards nicht im Gerätemanager erkannt worden. Die beigelegte CD schaffte aber schnell Abhilfe. Alles fühlte sich flüssig und ohne Probleme an.
Windows 7
Die Windows 7 Installation ging gewohnt zügig. Ich hab mich für den Build 7100 entschieden, weil es der älteste war den ich hatte, wegen der Treiber und Hardwareunterstützung. Nach dem Start klingelten bereits die Boxen und auch die Netzwerkkarte lief. Bestätigt fand ich die erfolgreiche Einbindung wirklich aller Treiber im Gerätemanager. Ich muss gestehen, dass ich das nicht erwartet hatte. Ohne Treiber nach zu installieren, hatte Windows7 alles an neuer Hardware erkannt. Trotz des recht alten Builds.
Performance
Ich hab mich bewusst zuerst mit den 32 Bit Versionen befasst, werde aber später sicher 64 Bit nutzen. Schon um die Speichergrenze von 4GB zu umgehen. Aber zur Leistung. Ich bin schwer beeindruckt von diesem Intel i7-860. Es ist mir noch nicht gelungen, den Prozessor ins Schwitzen zu bringen. Er surrt fröhlich vor sich hin wenn er neben WOW (das bei mir jetzt im Ultra Mode mit 60 Frames läuft) noch DVDs brennt, Videos abspielt und Musik CDs rippt. Bisher ging immer nur eins. Da war mein alter Pentium Single Core jedesmal am Limit. (Im Taskmanager werden die echten und die dem Betriebssystem vorgespielten CPU Kerne angezeigt.)
Übertakten
Habe ich noch nicht probiert. Funktioniert mit dem Mainboard aber ohne großen Aufwand. Allerdings hab ich bei der Performance die in dem System steckt auch keinen Bedarf, die Hardware zu quälen.
Nach knapp 2 Wochen
Inzwischen hab ich auch Windows 7 Ultimate 64 installiert. Es sind alle Programme und Tools getestet. Alles was an Hardware benötigt wird funktioniert. Es gibt kein Problem. Es ist eine perfekte Arbeitsstation, die jeden Tag Spaß macht. Es flutsch alles einfach so über den Schirm. Man klickt und es öffnet sich sofort was. Kein Warten kein Stocken und vor allem keinerlei Abstürze und Blue Screens. Ich habe es sogar geschafft die CPU mal auf 60% zu bringen. Wenn am 22.10. Windows 7 dann im Briefkasten liegt, hab ich ganz sicher alle Spielereien hinter mir. Dann wird endgültig installiert.
Mir ist natürlich klar, dass ich hier besonders viel nachzuholen hab. Weil so ein gut 6 Jahre alter Rechner, da sind schon ein paar CPU Generationen dazwischen. Aber ich glaube mit diesem Gerät nun wieder ein paar Jahre Ruhe zu haben.
Kosten
Alternate hatte die CPU grade erst drin. Folglich ist das alles kein Schnäppchen. Aber dafür steht es halt auch schon hier. Das Board kostet 129,-, die CPU 284,- und der DD3 Speicher 92,- . Beim Board hab ich allerdings genau geschaut, und entschieden, dass es vollkommen ausreicht und die besseren Modelle aus der Asus P7P55D Serie mir nichts bringen. Das Limit lag bei 500 Euro. Und die hab ich knapp gehalten
. Demnächst ist dann mal wieder eine neue Grafikkarte dran. Aber aktuell ist die 8800er GTS von XFX absolut ok.
Empfehlung
Derzeit gibt es noch nicht so ganz viele Prozessorkühler. Darum sitzt bei mir noch der Intel Boxt Kühler auf dem Prozessor. Der ist auch inzwischen deutlich erträglicher als die alten Kollegen. Aber trotzdem fliegt er alsbald raus. Also wenn möglich nicht den Originalkühler nehmen.
Und Empfehlung zwei ist, die neue Hardware auf 64 Bit laufen zu lassen. Mir ist in der Performance kein Unterschied aufgefallen und Treiber hab ich auch für alles bekommen.
Abschließend
Wenn mir mein alter Rechner nicht in den letzten Monaten Stück für Stück verreckt wäre, hätte ich wohl auch noch ein paar Wochen gewartet. Aber der gute P4 Single Core aus 2003 hat einfach seine Zeit gehabt und war schon arg am jammern. Und nicht nur das. Ich hatte diverse IDE Fehler (Platten weg, CDs verbrannt …) und das Ram war halb im Eimer. Darum war ich echt froh als die neuen Teile endlich verfügbar waren – endlich wieder ordentlich arbeiten.










thx