Ready Boost (USB-Teil 3)
Das ist eine Technik, die Microsoft Windows Vista spendiert hat. Steckt man einen USB Stick (oder Flash-Speicher Karte) an den Rechner, dann erscheint bei eingeschaltetem Autoload die Option: “System beschleunigen mit Window-ReadyBoost” Klickt man diese Option an wird der Speicher einem Leistungstest unterzogen. Er sollte eine Transferrate lesen von 0. 5 MB/Sek. und schreiben 3 MB/Sek. erreichen. Sonst kann man die Funktion nicht nutzen. Ist der Test erfolgreich, klickt man auf „Dieses Gerät verwenden” und fortan nutzt Vista den Speicher für die Auslagerungsdatei – zumindest Teile davon.
Durch die schnellere Zugriffszeit von Flashspeicher im Vergleich zu Festplatten erreicht man zumindest bei kleinen Dateien eine Performancesteigerung – so Microsoft. Dabei wird nicht die gesamte Auslagerungsdatei auf den Flashspeicher kopiert, sondern nur häufig benutzte Daten.
Möglich macht dies SuperFetch, eine weitere Neuerung in Vista. SuperFetch prüft ständig die Speichernutzung des Systems. So hält Superfetch Daten, die regelmäßig benötigt werden, im Hintergrund schon im Hauptspeicher vor (nennt sich Proactive Memory Population), so dass diese sofort zur Verfügung stehen, wenn angefordert. Dadurch soll sich die Antwortzeit des Rechners verbessern, da sich die Ladezeiten verringern. Übrigens ist das ein Grund, warum Vista so viel mehr Speicherhunger entwickelt als noch XP.
In meinem ersten USB Artikel hatte ich dazu einen Test bzw. eine Aussage versprochen. Leider muss ich gestehen, dass ich keinerlei Vor- oder Nachteile durch Ready-Boost feststellen kann. Weder auf unseren beiden Desktop Systemen noch am Notebook. Hat da jemand andere Erfahrungen gemacht?









Und ich kann bestätigen: Das Teil ist cool.
Wie macht sich das bemerkbar? Kannst du den Vorteil in % ausdrücken?