Virenscanner sollen in Australien Pflicht werden
Die Regierung in Australien will den Einsatz von Virenscannern und Firewalls auf dem PC gesetzlich festlegen. So berichtet The Register. In einem 260 seitigen Papier (PDF Direktlink 4MB) zur IT-Sicherheit des Kommunikationsausschusses des Repräsentantenhauses (was’n Wort), geht
es vor allem um das Thema der immer mehr zunehmenden Bedrohung durch Viren, Würmer, Phishing und Botnetze. So findet sich auf Seite 46 zum Beispiel eine sehr interessante Auflistung der im Jahr 2009 größten Botnetze.
Ich gebe zu, ich habe das Werk noch nicht gelesen, nur durchgeblättert, aber was ich gesehen habe ist schon eine recht ordentliche Zusammenstellung, die auch auf Erfahrungen der Antivirenhersteller zurückgreift.
Ich finde den Ansatz dazu schon sehr gut, vorzuschreiben, dass ein PC mit Sicherheitslösungen ausgestattet ist. Auch wenn die Idee dazu nicht neu ist. Man sollte ja auch nicht ohne angelegten Sicherheitsgurt am Steuer erwischt werden. Denken wir nur mal an den Conficker Wurm, der doch reichlich Schaden in Behördennetzen angerichtet hat. Aber das Ganze ist recht wenig effektiv, wenn nicht global der Einsatz von Sicherheitssoftware geregelt wird.
Und was mich dabei besonders zum nachdenken bringt: Wie soll das geprüft werden? Ab 2013 gäbe es zumindest hierzulande eine Behörde Einrichtung mit weniger Aufgaben, die es gewohnt ist Nachforschungen an der Haustür zu machen. Warten wir es ab, ob das Thema auch in Deutschland zur Diskussion kommt.








